
Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie.
{Klappentext – gekürzt}
Key Facts:
- Autor: Martin Suter
- Format: Taschenbuch
- Seitenzahl: 208 Seiten
- Verlag: Diogenes
- Erschienen: März 2012
- ISBN-Nr: 978-3-257-24177-8
- Preis: ca. € 14,00 [D] – Buchpreis
Meinung:
Allmen und die Libellen hat mich positiv überrascht. Der Einstieg braucht etwas, weil man erst mit dem grummeligen und etwas eigenwilligen Hauptcharakter warm werden muss. Sobald das gelingt, entwickelt die Geschichte aber ihren ganz eigenen Charme und lässt sich unglaublich kurzweilig lesen.
Stärken des Buchs:
Die Handlung ist clever aufgebaut und hält mit einigen unerwarteten Wendungen die Spannung aufrecht. Man merkt schnell, dass das Buch als Auftakt einer Reihe gedacht ist, ohne dabei unvollständig zu wirken. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus mondänem Luxus, einem Hauch Der große Gatsby, einem klassischen Kleinstadt-Krimi und dem Leben des Adels in der heutigen Zeit. Diese Kombination macht den Krimi besonders.
Schwächen des Buchs:
Der Hauptcharakter wirkt anfangs recht kühl und distanziert, weshalb es etwas dauert, bis eine Bindung zu ihm entsteht. Wer einen temporeichen Thriller erwartet, könnte das ruhige Erzähltempo zu Beginn als etwas zäh empfinden.
Mein Fazit zu dem Buch:
Ein stilvoller, leicht zu lesender Krimi mit einem ungewöhnlichen Ermittler und einer besonderen Atmosphäre. Wer klassische Krimis mit Charme statt blutiger Action mag, sollte der Allmen-Reihe definitiv eine Chance geben.
Sternchenbewertung:
★★★★
Das Buch bekommt von uns 4 von 5 Sterne.
