Fantasy Roman

Das Schiff der verlorenen Kinder

Als die Brüder Leo und Felix nach einem Streit mit ihren Eltern aus der Welt gerissen werden, finden sie sich plötzlich allein auf einem gewaltigen Schiff in tiefster Nacht wieder. Die verwinkelten Korridore scheinen verlassen, doch schon bald müssen sie feststellen, dass grausame Monster das Schiff beherrschen und Hunderte Kinder und Jugendliche versklavt haben. Und immer noch wissen Leo und Felix nicht, wie sie eigentlich hierhergelangt sind, auf die Rückseite der Wirklichkeit. Eine Reise voller Schrecken beginnt, auf der sich die beiden gemeinsam mit neuen Freunden dem Grauen und der Finsternis stellen müssen, die das Schiff der verlorenen Kinder regieren – immer auf der Suche nach einem Weg zurück, heraus aus der Dunkelheit.

{Klappentext} (Rezensionsexemplar)


Key Facts:

  • Autor: Boris Koch
  • Format: Hardcover
  • Seitenzahl: 544
  • Verlag: Heyne Verlag
  • Erschienen: 29.Oktober 2025
  • EAN-Nr: 978-3-453-27510-2
  • Preis:ca. € 24,00 [D] – Buchpreis


Meinung:

Eine Geschichte voller Monster, Albträume und Gefahren. Über die Stärke von Kindern, sich gegen das Unrecht zur Wehr zu setzen und ihre eigenen Stärken zu entdecken.


Stärken des Buchs:

Der Kerngedanke der Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt und auch fasziniert.
Die Albträume und Monster, die die Kinder in dieser Geschichte verfolgen sind nicht ausgedacht. Sie sind der wahrgewordene Horror dieser Kinder in seiner reinsten Form und veranschaulichen, wie sich diese durch Kinderaugen zeigt. Auch der Kampf gegen diesen Schrecken hat mich mitgenommen und sehr bewegt.

Schwächen des Buchs:

Das Buch ist unglaublich langatmig und die spannenden Passagen sind viel zu kurz. Manche Wendungen, die diese Geschichte aufnehmen wollte, wurde so lieblos und farblos niedergeschrieben, dass ich ziemlich schnell die Lust am lesen dieser Geschichte verlor.  


Mein Fazit zu dem Buch:.

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen… Doch für mich hat es einfach nicht gereicht. Die Idee hinter dem Seelenfänger, den verlorenen Kindern und all den Albträumen hat mich fasziniert. Die Entwicklung der Charaktere war wirklich auch nicht schlecht, aber der Aufbau der Geschichte hat mir gar nicht gefallen. Die Spannung verlief, sobald sie ein wenig aufgebaut wurde, im Sande. Die Protagonisten verbringen stundenlang damit, sich durch das Labyrinth zu bewegen, ohne nennenswerte Fortschritte zu machen. Als es schließlich zum großen Showdown kommt – auf den letzten 50 Seiten eines über 500 Seiten langen Buches – wird alles überraschend schnell und mühelos aufgelöst. Für mich war das Buch leider kein Hit, aber eine komplette Katastrophe ist es auch nicht.

Sternchenbewertung:

★★☆

Das Buch bekommt von uns 2,5 von 5 Sterne.


Weitere Bücher auf Weeklybooks die sich lohnen:
Blackwell Palace „Risking it all“
Blackened Blade