Roman

Die neue Wildnis

Amerika in der nahen Zukunft: Zusammengepfercht in riesigen Megacities leiden die Menschen unter den Folgen der Überbevölkerung und des Klimawandels wie Smog, Dürreperioden und extreme Hitze. Aus Sorge um das Leben ihrer fünfjährigen Tochter Agnes nimmt die junge Mutter Bea an einem nie dagewesenen Regierungsexperiment teil: Gemeinsam mit zwanzig anderen Pionieren möchte sie in einem der staatlich geschützten Nationalparks, zu denen Menschen eigentlich keinen Zugang haben, im Einklang mit der Natur leben. Doch der Alltag in dieser neuen Wildnis wartet mit ganz eigenen Herausforderungen auf, und schon bald stoßen die Pioniere an ihre Grenzen …

{Klappentext}


Key Facts:

  • Autor: Diane Cook
  • Format: Paperback
  • Seitenzahl: 544 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag
  • Erschienen: Mai 2022
  • ISBN-Nr: 978-3-453-32158-8
  • Preis: ca. € 16,00 [D] – Buchpreis


Worum geht es:

Wir befinden uns in einer nahen Zukunft, in der die Menschen in überfüllten und verschmutzten Megastädten leiden. Bea ist eine junge Mutter, die sich um das Leben ihrer Tochter Agnes sorgt, die vom Smog schwer krank geworden ist. Sie nimmt an einem Experiment teil, das ihr die Möglichkeit bietet, in einem geschützten Nationalpark zu leben, in dem die Natur noch wild und unberührt ist. Doch das Leben in der Wildnis ist nicht einfach, und Bea muss sich mit vielen Gefahren und Herausforderungen auseinandersetzen. Sie merkt auch, dass ihre Tochter Agnes sich immer mehr von ihr entfernt und sich der Wildnis anpasst …


Stärken des Buchs:

Die Autorin schafft es, eine glaubhafte und faszinierende Dystopie zu entwerfen, die die Folgen der Umweltzerstörung und des Klimawandels für die Menschheit zeigt.

Die Hauptfiguren, Bea und Agnes, sind vielschichtig und authentisch gezeichnet, und ihre Mutter-Tochter-Beziehung ist das emotionale Herz des Romans. Die Sprache ist kraftvoll und poetisch, und die Beschreibungen der Wildnis sind mal schön, mal bedrohlich, aber immer packend.

Der Roman stellt wichtige Fragen über die Natur des Menschen, seine Rolle in der Umwelt, und die Grenzen zwischen Zivilisation und Wildnis.

Schwächen des Buchs:

Die Autorin lässt viele Aspekte der dystopischen Welt und des Experiments im Unklaren, was zu Verwirrung oder Frustration beim Leser führen kann. Die Charaktere sind oft unsympathisch oder schwer nachvollziehbar, und ihre Handlungen und Motive sind nicht immer logisch oder konsistent.


Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

  • Meine Readinglist aktualisiert
  • mir überlegt, ob ich ein Teil dieser dystopischen Welt sein wollen würde
  • mit einigen Freunden über so ein Szenario gesprochen

Mein Fazit zu dem Buch:

Das Buch ist eine spannende und eindrucksvolle Dystopie, die die Folgen der Umweltzerstörung und des Klimawandels für die Menschheit zeigt. Die Autorin schafft es, eine glaubhafte und faszinierende Welt zu entwerfen, in der die Natur noch wild und unberührt ist, aber auch viele Gefahren birgt. Die Hauptfiguren, sind vielschichtig und authentisch gezeichnet, und ihre Mutter-Tochter-Beziehung ist das emotionale Herz des Romans. Die Sprache ist kraftvoll und poetisch, und die Beschreibungen der Wildnis sind mal schön, mal bedrohlich, aber immer packend. Das Ende hingegen ist offen und unbefriedigend, und lässt den Leser mit vielen Gedanken zurück. Daher ist das Buch nicht für jeden Leser geeignet, aber für diejenigen, die eine beklemmende und außergewöhnliche Dystopie lesen möchten, ist es eine empfehlenswerte Lektüre. 


Sternchenbewertung:

★★★

Das Buch bekommt von uns 3 von 5 Sterne.


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